10 Fakten, die du über Milchprodukte wissen solltest

Fakten über Milchprodukte

Wir lieben Milchprodukte! Ich ernähre mich zwar rein pflanzlich, aber ich gebe zu, eine große Pizza mit Käse schmeckt geil! Softeis, Kinderriegel, Vollmilchschokolade <3
Bevor du dem Genuss von Milchprodukten verfällst oder bereits schon mittendrin bist, solltest du Folgendes wissen.

 

10 Fakten über Milchprodukte

1) Milchprodukte enthalten Drogen
Milchprodukte machen süchtig, unter anderem aufgrund der darin enthaltenen Casormorphine. Für Kälber ist das wichtig, um sicherzustellen, dass sie genug essen und somit wachsen können. Casormorphine lösen in unserem Gehirn den gleichen Rausch aus wie Drogen. Dopamin und Glücksgefühle werden freigesetzt. Kein Wunder, dass es vielen schwer fällt darauf zu verzichten[1].

2) Käse bekommt seinen Geruch von den gleichen Bakterien wie von ungewaschenen Füßen
Während der Fermentation werden dem Käse verschiedene Bakterien hinzugefügt, um ihm den typischen Käsegeschmack und Geruch zu verleihen. Ein Bakterium davon ist das Brevibacterium, welches auch auf deinen Füßen angesiedelt ist. Ein weiteres ist das Staphylococcus epidermidis, das auch für unseren Körpergeruch sorgt. Und zu guter Letzt enthält der Käse Buttersäure, die ebenfalls in unserer Magensäure enthalten ist und für den typischen Kotzgeruch sorgt[2].

3) Milchprodukte sind eine gute Kalziumquelle
Das in der Milch enthaltene Tierprotein – im Gegensatz zu pflanzlichen Protein – führt zu einem Säureüberschuss im Körper. Für unseren Körper bedeutet das, dass unser Blut und das Gewebe säurehaltiger werden. Dieses Umfeld bekämpft er, indem er Kalzium als sehr effektive Lauge einsetzt, um die Säure zu neutralisieren. Der Konsum von Milchprodukten steht im direkten Zusammenhang zu Osteoporose. Alternative Kalziumquellen sind z.B. Hülsenfrüchte, Broccoli und Blattgemüse[3].

4) Käsekonsum der Deutschen
Pro Kopf lag der Konsum von Käse bei den Deutschen im Jahre 2015 bei 24,53 kg. Im Jahre 1950/51 lag er bei 3,9 kg pro Kopf[4]. Das macht ungefähr 85.855 Kalorien pro Jahr. Wen wundert es da noch weshalb wir immer kränker werden. Denn Milchprotein steht in direktem Zusammenhang vieler Krankheiten wie Asthma, Allergien, Migräne, Arthritis, Schuppenflechte, Akne, Sehnenscheidenentzündung, Verdauungsproblemen, und mehr[5].

5) Milch ist ein natürliches Lebensmittel
Milch ist ideal für ein heranwachsendes Kalb, welches schließlich ein Gewicht von bis 1100 Kg erreicht. Milch enthält über 80 verschiedener Hormone, darunter Wachstumshormone[6]. Es ist nicht natürlich einen Hormoncocktail zu sich zu nehmen, der dafür gedacht ist ein Kalb groß werden zu lassen. Ein Tier dieser Größe braucht eine andere Dosis an Hormonen als wir sie brauchen.

6) Mehr als 75 Prozent der Menschen haben eine Laktoseunverträglichkeit
In manchen Ländern sogar fast 100 Prozent. Hmm, Zufall? Der menschliche Körper ist nicht darauf ausgelegt Milch einer fremden Art zu konsumieren. Lediglich Säuglinge und Kinder können das Enzym Laktase produzieren, das wiederum Laktose, also einen Zweifachzucker in der Milch, aufspalten kann. Im Alter von zwei Jahren lässt die körpereigene Laktase-Produktion nach. Wird es weiterhin konsumiert kann dies zu verschiedenen Magen-Darm-Beschwerden führen[7].

7) Kinder brauchen Milch zum Wachsen
Milchkonsum bei Kindern steht im direkteren Zusammenhang, welcher zu Koliken, Diabetes Typ I und Übergewicht führen kann. Ersatzmuttermilch ist somit kein gesundes Lebensmittel für Kinder[8]. Mehr dazu hier: Vegane Ernährung für Babys und Kinder.

8) Milch macht unsere Herzen kaputt
Milchprodukte sind der Spitzenreiter für gesättigte Fettsäuren, die unsere Arterien verstopfen und letztendlich zu Herzinfarkten oder anderen Herzerkrankungen führen[9]. Die häufigsten Todesursachen sind heutzutage auf Herzerkrankungen zurückzuführen[10].

9) Milchprodukte enthalten Cholesterin
Davon sogar jede Menge. Wusstest du, dass Cholesterin ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten ist und in pflanzlichen so verschwindend gering, dass sie nicht ins Gewicht fallen? [11] Eine rein pflanzliche Ernährung hilft sogar dabei den Cholesterinspiegel im Blut zu senken.

10) Die Regierung unterstützt unseren Milchkonsum
Obwohl die Auswirkungen von Käse bekannt sind, empfiehlt die DGE einen täglichen Konsum von 200 bis 250 g fettarmer Milch und Milchprodukten, sowie 2 Scheiben fettarmen Käse (50 bis 60 g)[12]. Heutzutage dem gesundheitlichen Rat des Staates zu folgen, ist genauso wie darauf zu hoffen, mit einem aufgespannten Regenschirm heile zum Ballermann fliegen zu können.

 

Quellen:

[1, 2, 5] http://www.pcrm.org/nbBlog/five-frightful-facts-about-cheese

[3, 8, 9, 11] http://www.pcrm.org/nbBlog/white-lies-five-milk-myths-debunked

[4] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12620/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-kaese-seit-1999/

[6] Friedman Romy & Baronin Kim, (2008), Sinn Bitch – Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen, Goldmann: München

[7] Petra, 2015, Milchprodukte und Laktoseintoleranz, abgerufen am: 23.05.2015 von http://www.peta.de/laktoseintoleranz#.VWDiLqb8tKp

[10] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158441/umfrage/anzahl-der-todesfaelle-nach-todesursachen/

[12] https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/ernaehrungskreis/

Picture by https://unsplash.com/@bady

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