Dry Skin Brushing

Straffe Haut durch Dry Skin Brushing

Meine Bürste feiert ihr Comeback. Seit Jahren fliegt dieses Ding bei mir von Schublade zu Schublade, bis ich irgendwann durch Zufall bei Youtube Dry Skin Brushing entdeckt habe. Schon früher mal davon gehört, aber direkt verworfen. Erster Gedanke: „No use, ich habe anderes zu tun.“ Aber ich habe diesem Spektakel nochmal eine Chance gegeben.

 

Was ist Dry Skin Brushing?

Wie wir wissen, wird unser Körper mit Haut bedeckt und zwar mit sehr viel Haut. Unser größter Organ – die Haut – muss tagtäglich ganz schön viel leisten. Draußen weht uns keine frische Briese entgegen, sondern erst mal eine ordentliche Portion Abgase. Die Haut ist u.a. dafür verantwortlich die ganzen Giftstoffe aus dem Körper auszuscheiden. Das Dry Brushing stimuliert diesen Prozess. Der Blutkreislauf wird angeregt und dadurch der Entgiftungsprozess beschleunigt und das Lymphsystem kann besser arbeiten. Die Lymphgefäße sind neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper. Sie schwemmen u.a. Krankheitserreger aus. Darüber hinaus öffnet Dry Brushing die Poren, dadurch werden Pflege- und Nährstoffe besser aufgenommen. Es empfiehlt sich deswegen nicht irgendwelche Chemieschleudern wie Dove und Co. aufs Häutchen zu klatschen. Das Bürsten entfernt alte Hautschuppen und leise rieselt der Schnee ist passee.
Last but not least: die Cello meine Damen, vielleicht der ein oder andere Herr?! Diese mag keine Bürsten, da sie dann schwinden muss.

 

Wie funktioniert Dry Skin Brushing?

Oberste Regel: immer in Richtung Herz bürsten und in langen Strichen. Kein Hin- und her Schrubben, das mag die Haut nicht. Du fängst von den Füßen an, arbeitest dich nach oben und zum Schluss kommen Arme und Hände dran. Das Ganze, wie der Name schon vermuten lässt, solltest du natürlich im trockenen Zustand machen. Am besten morgens vor dem Duschen und nach dem Sport (falls du morgens Sport machst). Optimal wäre es, wenn du zusätzlich noch kalt duschst, aber ich als Warmduscher kann das nicht über mich ergehen lassen. Die Massage hat eine anregende Wirkung und sollte besser nicht abends gemacht werden, da es dich am Einschlafen hindern kann. Die ganze Schose dauert 5 min.
Achtung: offene Fleischwunden oder dergleichen sollten natürlich nicht in Genuss dieser Bürste kommen.

 

Meine Erfahrungen damit

Das Comeback hat sich gelohnt. Ich vergesse es manchmal die Bürste zu benutzen, aber alle paar Tage kommt sie auf jeden Fall zum Einsatz. Die Haut fühlt sich danach angenehm prall (ich mag das Wort) an und irgendwie fühle ich mich danach fitter, so wach gebürstet. Nach ein paar Monaten habe ich festgestellt, dass die Haut weicher geworden ist und die Cello die Bürste tatsächlich nicht mag. Wenn ich den Wecker wieder auf 6:37 gestellt habe, dann zählt morgens jede Minute und dann sind mir selbst die 5 min zu kostbar. Aber dann finde ich einen Kompromiss und bürste z.B. nur die Füße, Beine bis Po.

 

Die Bürste habe ich vor Jahren in der Drogerie gekauft (vor meiner veganen Zeit). Sie ist nicht vegan. Ich schmeiße meine alten Sachen dennoch nicht weg und verbrauche sie. Eine Altrenative wäre eine Palmbürste. Ich finde die Palm Body Brush von iHerb ziemlich cool. Zur Not tuts auch die Klobürste. Ok, ganz schlechter Witz, aber mir fiel nichts besseres ein 😀

Na dann, viel Spaß beim bürsten und lass mich wissen, wie du es findest und ob du eine Verbesserung deines Wohlbefindens und Hautbildes feststellen konntest.

Body Brush for the win!

Kommentare (2)

  1. Viktoria

    Sorry, aber ich bin gerade ziemlich irritiert?
    Auf der suche nach einer VEGANEN Körperbürste bin ich auf deiner Seite gelandet und du machst Werbung für Bürsten mit Naturborsten?

    Naturborsten sind wohl bekannt die Borsten (das Wort sagt es schon – Haare) vom Eber, dem männlichen Schwein.
    Die Bürste für die du auf deiner Vegan Food and Fashion Seite Werbung machst ist also weder VEGAN noch VEGETARISCH!
    Sondern ein Produkt eines toten Tieres.

    1 Mausklick in Google hätte dir das schon verraten.
    Du kannst das handhaben wie du willst, aber dann setzt doch bitte nicht den Stempel VEGAN drauf.

    Viel Glück weiterhin !

    • Hallo Viktoria,

      du hast Recht, das hätte ich besser recherchieren sollen. Für mich war es jedoch nicht „wohl bekannt“, dass Naturborsten von einem Eber stammen und in meiner Naivität bin ich bei dem Begriff „Natur“ davon ausgegangen es handle sich um etwas aus der Natur und nicht um Tierborsten. Daran habe ich nicht gedacht. Bei „Natur“ denke ich nicht direkt an Haare. Töricht von mir.

      Werbung habe ich nicht für eine vegane Bürste gemacht und auch erwähnt, dass ich nicht weiß aus welchem Material die Bürste stamm. Ich lebe zwar vegan, aber ich habe noch Sachen aus der Vergangenheit, die nicht vegan sind und trotzdem weiterhin genutzt werden. Wegschmeißen ist Verschwendung und wäre nicht nach meinen Prinzipien. Es geht hier nicht um die Bürste, sondern um die Massage an sich und ich bin kein Online-Shop.

      Für die Mehrheit meiner Mitmenschen (nicht Veganer) bin ich EXTREM, weil ich vegan lebe und für manche Veganer nicht vegan genug. Ich wusste zunächst nicht was ich mit diesem – von Negativität behafteten – Kommentar anfangen soll. Doch das Positive an ihm: jetzt können andere nachvollziehen was ich damit meine, was es bedeutet für andere Veganer nicht vegan genug zu sein und was für eine arme Sau (mit Naturborsten) man letztendlich ist 😀

      „Die Kritik ist eine Bürste, die man bei leichten Stoffen nicht verwenden darf, weil sie da alles wegnähme“. (Honoré de Balzac)
      Wie gut, dass ich eine arme Sau (mit robusten Naturborsten) bin.

      Bis bald und freundliche Grüße an das Kommissariat der Veganpolizei

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