High Carb Food Diary (Nr. 13)

Vegan High Carb Food

Frühstück 9:30 Uhr:

In letzter Zeit habe ich öfters Mails bekommen, dass manche von Obst schnell wieder Hunger kriegen. Du kannst morgens auch schon stärkehaltige Lebensmittel wie z.B. Haferflocken, Reis und Kartoffeln essen. Da gibt es keine Regeln, dass es morgens süß sein muss. Ich mag halt gerne süß, deswegen esse ich meistens morgens süß. Ein Favorit von mir ist Oatmeal mit Obst. Das sättigt super lange und schmeckt unglaublich gut.

Dafür nehme ich 1 Portion Haferflocken und 2 Portionen Wasser. Du brauchst keine Pflanzemlich dafür, weil Haferflocken an sich schon eine sehr milchige Konsistenz kriegen nachdem du sie aufkochst. Die Haferflocken koche ich kurz auf und mische sie mit einer zermatschten Banane. Servieren tue ich diese leckere Matsche mit einem anderen Obst meiner Wahl. Oben drauf gebe ich manchmal noch Vanille oder Zimt.

Mittags 14:00 Uhr:

Kohlenhydrate sind einfach geil. Jeder liebt sie, das ist auch klar, weil unser Körper durch Glucose funktioniert. Ich kann von Kohlenhydraten nicht genug kriegen und mache deswegen weiter mit Hirse. Hirse wird meistens nicht wirklich wahrgenommen, so auch von mir. Das habe ich als Anlass genutzt das zu ändern, deswegen gab es mittags Hirse mit einer Banane und Trauben. Herrlich…Hirse ist vielseitig einsetzbar und schmeckt sowohl süß als auch herzhaft wunderbar. Wie wärs also mal mit Hirse statt Reis?

Abends 18:00 Uhr:

In letzter Zeit fiel mir auf, dass ich wenig Hülsenfrüchte esse, dabei habe ich noch so viele Linsen zu Hause. Also habe ich mir auch hier gedacht dies zu ändern. Die meisten denken bei Hülsenfrüchten an „vom Flatus verweht“, aber das ist nicht wahr. Ich wurde auch eines Besseren belehrt. Desto mehr Hülsenfrüchte du isst, desto weniger Flatulenzen, aber das Thema nehme ich für euch genauer unter die Lupe in einem separaten Artikel.
„Scheiße muss stinken“. Früher habe ich gedacht Models kacken nicht. Aber du und ich, wir müssen kacken und nein es muss nicht stinken. Desto weniger Unverarbeitetes du isst, viel Obst, Gemüse und Stärke integriert wird, desto weniger kriecht dir der so altbekannte Rosengeruch in die Mitte deines Gesichts. Es ist nicht weltbewegend und nicht für jeden störend, wenn das Badezimmer nach Kanalisation stinkt, dennoch wollte ich den gestanklosen Vorzug dieser Ernährung erwähnen. Haben wir das Thema nun auch mal kurz angeschnitten.
Abends gab es bei mir Mais-Nudeln mit einem selbst kreierten Linsenmatsch. Serviert habe ich das mit ein paar Romana Salatblättern aus denen ich kleine Schiffe gebaut habe. Gefüllt habe ich sie mit den Linsen und den Nudeln. Lecker! Das Rezept folgt nächsten Donnerstag hier.

P.S.: Diese „Ernährungstagebücher“ dienen nur als Inspiration und sind Vorschläge meinerseits was man essen könnte. Sie sind nicht als 1:1 Nachahmung gedacht.  Du kannst auch schon mittags oder morgens etwas Herzhaftes essen. Ich esse in der Regel nur drei Mahlzeiten, weil ich eher der Saumagentyp bin und mich gerne dreimal richtig satt esse, anstatt mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu mir zu nehmen. Das kannst du völlig frei entscheiden was dir lieber ist. Die ungefähren Kalorienangaben habe ich nur dazu geschrieben, um nicht den Anschein zu machen Veganer würden nicht satt werden oder dergleichen. Diese Angaben sind individuell und je nach Körpergröße, körperlicher Aktivitäten und dem Sättigungsgefühl unterschiedlich. Ich zähle keine Kalorien, sondern esse immer so viel bis ich satt werde.

Falls du dich fragst wieso ich mich so kohlenhydratreich ernähre, dann könnten dich die Artikel „Warum mich die vegane High-Carb-Ernährung gerettet hat“ und „Wie wird man High-Carb vegan (15. Schritte)“ interessieren.

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