High Carb Food Diary (Nr. 3)

Vegan High Carb Food Diary

Morgens:

Es gab zwei saftige Honigmelonen (Aldi), die ich mit einem Löffel ausgelöffelt habe.

Melonen jeglicher Art sollte man am besten morgens essen, da sie schneller als jedes andere Obst verdauen. Wenn du sie nach gekochtem Essen oder anderem Obst isst, dann kann es (muss es aber nicht) zu starken Bauchschmerzen kommen, Unwohlsein in der Bauchgegend führen oder Alarm im Darm. Die Melone kann nicht durchflutschen, weil anderes Essen ihr den Weg versperrt.

Was ich öfters von Männern höre: “ Wenn ich Obst zum Frühstück essen, dann werde ich nicht satt.“ Meine erste Antwort darauf: „Hast du es schon einmal versucht und zweitens sollst du ja auch nicht ein Stück Obst essen, sondern so viele bis du satt bist und das sind dann eben mal 8 Bananen oder mehr“. Wichtig ist, satt essen. Wenn man Obst als eine Mahlzeit isst, dann ist das vom Volumen mehr als ein Käsebrot oder Bacon mit Eier. Der Körper braucht ein paar Wochen und mehr, bis er sich an die „andere“ Art von Nahrung gewöhnt hat. Die Portionen sind zwar größer bei Obst-Mahlzeiten, aber die Kalorien sind oft gleich oder weniger, verglichen mit einem herkömmlichen deutschen Frühstück. Besonders an die Sportler gerichtet: probier mal ein Frühstück mit einer riesigen Portion Obst und trainiere anschließend 1-2 Stunden später. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie bessere sportliche Leistungen erbracht als ich es jetzt tue. Give it a try 😉

Mittags:

Bananeneis!!! Kennst du irgendeine Ernährung auf dieser Erde, bei der man kiloweise Eis essen kann ohne Reue? Ich kenne nur die High-Carb vegane Ernährung. Leute, ich sags euch: das Zeug schmeckt wie Eis, nur besser und ist zusätzlich noch mega gesund.
Heute gab es ein Bananeneis aus 7 Bananen. Die Bananen sollten einen Tag vorher gestückelt ins Gefrierfach getan werden. Ich habe immer einen großen Vorrat gefrorener Bananen parat.
Die gefrorenen Bananen packst du dann nach und nach in einen Personal Blender (ich benutze diesen hier) und fügst ganz wenig Wasser hinzu. Von oben drückst du die Bananenstücke mit einem Stößel ein wenig runter. Fertig!
Das Eis esse ich gerne mit gemahlener Vanille. 
Du kannst die gefrorenen Bananen auch mit anderem Tiefkühl-Obst mixen. Schmeckt alles geil. Bananen bieten hier eine super Grundlage, weil sie so eine cremige Konsistenz wie Milcheis haben.
Du musst das auf jeden Fall mal nachmachen, falls du es noch nicht kennst. Solltest du keinen Personal Blender parat haben, tut es ein stabiler  Stabmixer oder eine Küchenmaschine ebenfalls. Mit dem Stabmixer dauert es etwas länger und du kriegst nicht so große Mengen gemixt.

Abends:

Resteverwertung war heute angesagt. Das schon etwas schrumpelige Gemüse musste dringend verbraucht werden, also hab ich es bei 200°C im Ofen gebacken. Folgende Sorten kamen in die Auflaufform:

– Zucchini (Aldi)
– rote Zwiebeln (Aldi)
– rote, gelbe und grüne Paprika (Aldi)
– Champignons (Aldi)
salzreduzierte Sojasauce (Rewe)
– 1200 g Bio-Kartoffeln (Aldi)

Das Gemüse einfach schnippeln, in die Auflaufform geben und ein wenig Sojasauce nach Bedarf dazugeben. Ca. 30-40 Min. backen. Fertig! Dazu gab es bei mir Kartoffeln.

Falls du dich fragst wieso ich mich so kohlenhydratreich ernähre, dann könnten dich die Artikel „Warum mich die vegane High-Carb-Ernährung gerettet hat“ und „Wie wird man High-Carb vegan (15. Schritte)“ interessieren.

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