Vegane Ernährung für Babys und Kinder

vegane High Carb Ernährung für Kinder

Die folgenden Empfehlungen/Informationen basieren auf Dr. McDougalls Artikel Diet, Children, and the Future. Er praktiziert diese Ernährungsweise erfolgreich schon seit über 40 Jahren.

 

Welche Lebensmittel sind für eine gesunde Ernährung wichtig?

Kinder sind nichts Anderes als kleine Erwachsene, wenn es um Ernährung geht. Man muss sich keine Sorgen bezüglich Protein, essentielle Aminosäuren, Kalzium, Eisen, Zink oder essentielle Fette machen, wenn Kartoffeln, Getreide, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, etc. den größten Teil der Ernährung ausmachen.

Das einzige wo man ein Augenmerk haben sollte die ausreichende Kalorienzufuhr für das Wachstum.

Fleisch- und Milchprodukte, Öle, einfache Zucker (z.B. weißer Zucker) sollten vermieden werden. Diese Lebensmittel machen nur dick und krank.

 

Wenn es so einfach ist, warum wird dann so ein Hehl um Ernährung gemacht?

Die Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie und alles was sonst noch mit Ernährung am Hut hat ist nichts anderes als eine Industrie wie jede andere. Sie will Geld und das viel. Wer glaubt Vitaminhersteller oder Hersteller eines neuen Medikaments wollen dir etwas Gutes tun, der irrt. Ich studiere BWL und weiß wie die Tricks und Methoden sind den Konsumenten zu verunsichern und Angst einzujagen. Der Konsument ist verwirrt und kauft am Ende irgendein Lebensmittel/Vitaminpräparat aufgrund von geldgierigen Falschinformanten.

Auch hinter der Fleisch- und Milchindustrie verbergen sich Milliarden von Dollar. Umso mehr ist man darauf erpicht Leichen, Perioden (Eier) und Hormoncocktails (Milchprodukte) an die Konsumenten zu bringen. Folge: diese Industrien werden immer reicher und die Menschen immer kranker. Dies wiederum führt dazu, dass auch weitere Industrien durch diese Krankheiten profitieren, wie z.B. die Pharmaindustrie und Ärzte.

Traurigerweise erleidet eins von drei Kindern geboren im Jahr 2000 im Laufe seines Lebens Diabetes, Arterienerkrankung (führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten), Brustkrebs, Darm- und Prostatakrebs.

Weiterhin traurig, diese Industrien arbeiten mit der Regierung zusammen. Es werden regelmäßig Lügen bezüglich der tierischen Ernährungsweise. Erwarte keine Hilfe von außen, du musst dir und deiner Familie helfen. Das hier ist überhaupt keine Verschwörung oder dergleichen. Es gibt auch ein Prozent, das ehrliche Absichten hat, aber 99 Prozent nicht. Warum kommt die Wahrheit nicht in den Mainstream? Weil die, die die Wahrheit erzählen von diesen Industrien/Regierung mundstumm gemacht werden oder weil eben Geld fehlt die Wahrheit zu verbreiten. Geld regiert die Welt und nicht Vernunft.

Hier ein paar Erkrankungen, die aufgrund einer Ernährung reich an tierischen und fettreichen Lebensmitteln entstehen.

Häufige Gesundheitsprobleme von Kindern verursacht durch die westliche Ernährung
Abgeschlagenheit Fettige Haut und Haare
Akne Fettleibigkeit
Allergien Frühreife
Arterienerkrankungen (i.d.R. Schlaganfälle, Herzinfarkte) Hämorriden
Arthritis Hodenkrebs
Asthma Kolitis
Blutender Stuhl Körpergeruch/Mundgeruch
Bluthochdruck Menstruationsstörungen (Schmerzen und Blutverlust)
Blutkrebs und Lymphom Mittelohrentzündung
Cholesterin Reflux
Diabetes Verstopfung
Durchfall

 

Häufige Besorgnisse von Eltern

Aufgrund von Fehlinformationen der Regierung und der Industrie, motiviert einzig und allein durch Profite, haben Eltern Angst, es könnte zu gewissen Vitaminmängeln kommen, wenn auf tierische Produkte komplett verzichtet. Die Wahrheit jedoch ist, dass die Kinder regelrecht aufblühen bei einer rein pflanzlichen Ernährung und die o.g. Krankheiten umgehen werden können. Der einzige Grund warum man tierische Produkte konsumiert ist Geschmack und Luxus.

Protein:

Die größte Wachstumszeit haben Kinder im Alter von ein bis zwei Jahren. Die ideale Ernährung während dieser Zeit ist Muttermilch. Der Proteingehalt von Muttermilch beträgt nur 5 %. Kuhmilch enthält dreimal so viel.

Diesen niedrigen Proteingehalt erhält man spielendleicht durch eine pflanzliche Ernährung. Die meisten Pflanzen enthalten sogar mehr Protein. Süßkartoffeln enthalten beispielsweise 6 %, Reis 8 %, Kartoffeln 10 %, Bohnen sogar 28 %. Pflanzen synthetisieren alle dieser Aminosäuren (tierische bilden nur die Hälfte dieser Bausteine).

Kalzium:

Woher kriegt die Kuh ihr Kalzium? Von Pflanzen und diese bekommen das Mineral aus der Erde. Warum dafür also Kuhmilch trinken, wenn man es ganz ohne Umwege und ohne Nebenwirkungen (siehe o.g. Tabelle) direkt aus der Pflanze bekommen kann? Kuhmilch entzieht dem Körper sogar Kalzium. Mehr dazu im Artikel „Warum Milchprodukte deinem Körper Kalzium entziehen„. Und Fleisch und Eier enthalten überhaupt kein Kalzium.

Omega-3 Fettsäuren:

Das Gehirn, ein Fettgewebe, wächst schnell während der Kindheit. Das lässt die Leute glauben hoch konzentrierte Quellen dieses essentiellen Fetts sei notwendig. Nur Pflanzen können diese essentiellen Fettsäuren (Omega-3 und -6) synthetisieren.  Es ist wahr, dass Tiere (z.B. Fische) diese pflanzenbasierten Bausteine verlängert in andere Fette (z.B. EPA und DHA). Aber, Kinder sind genau so effizient darin das gleiche zu tun. Kein Fisch oder anderes Tier ist dafür notwendig.

Eisen:

Wie auch das Kalzium ist der Ursprung dieses Minerals in der Erde zu finden. Tiere nehmen es somit nur durch Pflanzen auf. Viele Organisationen und Ärzte empfehlen Kinder mit Fleisch zu ernähren, um den Eisengehalt aufzustocken. Beachte jedoch, die Mitglieder dieser Organisationen sind verknüpft mit der Fleisch- und Pharmaindustrie.

Milch enthält so gut wie kein Eisen. Problem ist, dass Milchprodukte die Eisenaufnahme im Körper behindern durch das darin enthaltene Kasein. Bei Muttermilch passiert das nicht. Diese enthält eine ausreichende Eisenzufuhr und verhindert nicht die Aufnahme in den Körper des Babys. Pflanzen sind reichlich mit Eisen aus der Erde beschenkt. So lange diese Pflanzen nicht mit Milchprodukten konsumiert werden, kann diese auch vom Körper aufgenommen werden.

Vitamin D:

Kinder brauchen Sonne! Die Menge hängt von Hautpigmentation, Breitengrad, Saison des Jahres und der Tageszeit ab. Grundsätzlich reichen zwei Stunden Belichtung auf Händen und Gesicht für hellhäutige Kinder aus. Vitamin D Präparate können das nicht ersetzen und haben viele gegenteilige Effekte.

Vitamin B12:

Bakterien, welche sich in der Erde befinden und dem menschlichen Darm befinden produzieren Vitamin B12. Fleisch enthält Vitamin B12 ursprünglich synthetisiert von Bakterien. Aufgrund von unserem Gesundheitszustand unserer modernen Welt können wir einen Vitamin B12 Mangel durch Antiseptika und Antibiotika erleiden. Um diese Möglichkeit auszuschließen empfiehlt es sich Vitamin B12 zu supplementieren. 5 mcg täglich sind ausreichend. Gewöhnlich werden jedoch nur 500 bis 5000 mcg Präparate verkauft, die jedoch nicht schädlich sind.

Ausreichend Kalorien:

Wenn genügend Kalorien aufgenommen werden, kann das Kind gesund heranwachsen. Sie brauchen Energie dafür. Die Hauptquellen dafür sind stärkebasierte Lebensmittel wie z.B. Kartoffeln, Getreide, Hülsenfrüchte, usw. Falls es Probleme gibt ausreichen davon zu essen, können auch mehr konzentrierte Lebensmittel hinzugefügt werden, wie z.B. Trockenobst, Nüsse, Samen, Nussmus, Avocados, usw. Achtung, zu viel davon kann dick machen. Falls das der Fall sein sollte, diese Lebensmittel minimieren oder weglassen.

Es ist wichtig, dass die Kalorienaufnahme nur aus Pflanzen kommt. Tierische Lebensmittel sorgen für verschiedene gesundheitliche Probleme (siehe o.g. Tabelle) und zur früher eintretenden Pubertät.

Die Natur hat ALLES gegeben was ein Mensch zum Leben braucht. Somit auch für ein Baby. Es ist nicht nötig irgendwelche Leinöle und wie sie nicht alle heißen in die Nahrung zu integrieren. Das wiederum führt zu früher eintretenden Pimperlimper-Aktivität (Geschlechtsverkehr), mehr ungewollten Teenager-Schwangerschaften, mehr weiblicher Armut und zu mehr Krankheiten im späteren Leben (z.B. Brustkrebs).

 

Ernährung während unterschiedlicher Altersstufen

Neugeboren bis 6 Monate:

Bis 6 Monate sollte das Baby ausschließlich Muttermilch erhalten. Keine Säfte, Wasser, Babynahrung, etc. Ab 6 Monate entwickelt das Baby Zähne, um feste Nahrung zu essen.

Auch die Ernährung der Mutter spielt eine wesentliche Entscheidung für die Qualität der Muttermilch. Mehr dazu im Artikel „Vegane Ernährung während der Schwangerschaft“. Wenn sie beispielsweise Milchprodukte konsumiert führt das beim Babys zu Problemen wie Koliken.

Generell ist es zu vermeiden mit Babynahrung zu füttern, weil das Risiko an einem plötzlichen Kindstod zu sterben zwei bis viermal höher ist. Weiterhin ist das Risiko sechzigmal !!! höher an einer Lungenentzündung in den ersten drei Lebensmonaten zu erkranken. Wenn das Kind mit der Flasche gefüttert wird besteht ein zwölfmal höheres Risiko für einen Krankenhausaufenthalt. Es können mehr Probleme bei der Sprachentwicklung, emotionalen und geistigen Entwicklung entstehen . Diese Babys haben später mehr Krankheiten als Babys, die Muttermilch bekommen. (Mehr dazu im Video Is it okay to feed your baby infant formula?)

Als Mutter sollte man somit alles dafür tun, das Baby mit Muttermilch zu versorgen. Falls keine vorhanden ist unbedingt Beratung aufsuchen.

Für die wenigen Frauen, die nicht mit Muttermilch füttern können, empfiehlt Dr. McDougall Hypoallergene Babynahrung (HA-Nahrung). Diese Babynahrung schmeckt nicht so gut wie herkömmliche, da Hersteller hierfür weniger Zucker beifügen. Um diese ein wenig schmackhafter fürs Baby zu machen kann man auf 100 ml Nahrung einen Gramm Zucker beigeben. Sobald das Baby sich angepasst hat, kann das Beigeben des Zuckers reduziert und gestoppt werden. Soja-, Nuss-, Reis-, Hafer- „milch“ und jegliche andere Pflanzenmilch sollte nicht verwendet werden.

6 Monate bis 2 Jahre (Entwöhnung):

Kinder lieben von Natur aus einen süßen Geschmack. Die ersten entwöhnenden Lebensmittel ab 6 Monaten könnten bestehen aus gekochtem Reis, Haferflocken und andere Getreideflocken und Mehle, pürierte Kartoffeln und Süßkartoffeln. Kleinkinder lieben gekochtes und püriertes Obst, wie Äpfel, Bananen usw. Gekochtes und püriertes Gemüse, wie z.B. Broccoli, Blumenkohl, Grünkohl und Spinat schmecken eher bitter für Babys und könnten deswegen etwas schwieriger angenommen werden. Sind aber auch empfehlenswert. Gekochte Hülsenfrüchte und Erbsen können im Alter zwischen 7 und 8 Monaten eingeführt werden. Gesunde Snacks wären beispielsweise gepuffter Mais und Reis.

Pürierte Avocado, Nüsse, Samen und Nussmus auf dem Brot kann ab einem Jahr gegessen werden. Generell sind gekochte Lebensmittel besser verträglich in diesem Alter, weil der Kochvorgang die Proteine und Kohlenhydrate aufspaltet und diese somit besser verdaut werden können.

Die genannten Lebensmittel können einfach zu Hause zubereitet werden. Manche bevorzugen jedoch kommerzielle Babynahrung. Falls das der Fall sein sollte, schau auf die Zutaten. Das Essen sollte nur püriertes und gekochtes Getreide, Gemüse und Obst enthalten ohne zusätzliches Salz oder Zucker.

2 bis 10 Jahre:

Regelmäßige Mahlzeiten und Snacks, sowie große Portionen helfen für eine ausreichende Energiezufuhr. Fette sind die am höchsten konzentrierte Quelle für Kalorien. Kinder, die übergewichtig sind sollten keine fettigen Lebensmittel wie Avocados, Nüsse und Samen bekommen bis sie das überschüssige Gewicht verloren haben.

Laut McDougalls Erfahrung nach mögen Kinder in diesem Alter: warmes Getreide (z.B. Oatmeal) oder Müsli serviert mit einem halben Teelöffel Zucker, Pancakes und Waffeln mit einem Hauch Ahornsirup, Toast mit einer dünnen Schicht Marmelade und Erdnussmus, Nudeln mit Tomatensauce (Gemüse hat eher abgeschreckt, deswegen wurden sie püriert und daruntergehoben), Gemüse- und Bohnensuppe mit Brot, Bohnen-Burritos, gesunde Pizza, Reis, Kartoffeln, Pasta mit verschiedenen Saucen. Kinder mögen stärkehaltige Lebensmittel (Kartoffeln, Reis, Mais, Süßkartoffeln, Hülsenfrüchte, Nudeln, Brot, etc.) auch pur. Haushaltszucker, Salz und Gewürze erhöhen die Essensaufnahme. Diese sollten jedoch nur in kleinen, sparsamen Mengen verwendet werden.

Für Rezeptideen empfiehlt sich das Buch von Dr. Mcodugall die High Carb Diät*, Das Kochbuch Gabel Statt Skallpell (mehr als 300 Rezepte) oder High Carb Vegan: Die gesunde Low Fat Küche*. Jede Menge kostenloser Rezepte findet man auch unter www.mcdougall.com, www.forksoverknives.com und meinem Blog unter der Rubrik Rezepte.

Wasser ist das beste Getränk. Kräutertees sind auch in Ordnung. Obstsäfte sind Zuckerwasser, deswegen sollten die Zähne danach gut mit Wasser ausgespült werden.

Während dieses Alters ist die elterliche Aufsicht wichtig. Die Lebensmittelwahl sollte nicht in Händen des Kindes liegen. Füll die Schränke und den Kühlschrank mit den richtigen Lebensmitteln und das Kind wird diese essen. Ungesunde Lebensmittel erst gar nicht kaufen. Wenn die im Schrank sind, werden sie auch gegessen.

11 Jahre bis Erwachsenenalter:

Ein wichtiger Wachstumsschub tritt während der Pubertät auf. Stärkehaltige Lebensmittel sollten hier den Hauptteil der Kalorien ausmachen, mit extra Energie durch Trockenobst und pflanzlichen Fetten (Nüsse, Samen, Avocados, etc.). Fettleibigkeit ist ein wachsendes Problem in diesen Jahren. Um das zu vermeiden ist der Schlüssel die richtige Erziehung der Eltern im Hinblick was eine gesunde Ernährung ausmacht. Erkläre ihnen wie ihre Lebensmittelwahl ihre äußerliche Erscheinung (Akne, Mundgeruch, Übergewicht, etc.) beeinträchtigen kann. Erkläre, dass „alle erfolgreichen Athleten“ mit Kohlenhydraten vollhauen (Reis, Mais, Kartoffeln, usw.). Ein junger Mensch ist auch offen für Tierrechte, Umweltprobleme usw., da sie seine Zukunft betreffen. Auch das kann in der Erziehung harmonisch kommuniziert werden.

Wir haben die Verantwortung für Kinder und die Möglichkeit unser Wissen an sie weiter zu geben. Leider sind viele noch blind, wenn es darum überernährte Kinder zu retten. Sie sehen die Folgen und Schmerzen nicht so dramatisch wie bei einem unterernährten Kind. Aber das sind sie allemal. Die Bemühungen der überernährten Kinder in unseren westlichen Ländern, sollte genau so viel Aufmerksamkeit bekommen wie die Kinder aus Westeuropa nach dem zweiten Weltkrieg.

Diese rein pflanzliche, stärkebasierte Ernährung nach Dr. Mcdougall ist 100-prozentig effektiv, kostengünstig und ein einfacher Weg starke, gesunde und fitte Kinder heranzuziehen. Nebenbei umweltschonender und ohne Leid.

 

Empfehlenswerte Literatur

China Study – Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise*

Die High-Carb Diät* (von Dr. McDougall)

InterEssen: Ernährungswissenschaft zwischen Ökonomie und Gesundheit*

How Not to Die: Discover the Foods Scientifically Proven to Prevent and Reverse Disease*

The Low-Carb Fraud*

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Kommentare (4)

  1. Sehr gut und informativ geschrieben, danke für diesen Post.
    Bist du selber auch der Meinung, dass für Kinder und Erwachsene sehr wenig (gerade Omega 3) Fett auf dem Speiseplan stehen sollte? Schließlich ist es unheimlich wichtig für eine gute Hirnentwicklung, da dieses Omega 3 Fettsäuren benötig, wäre es doch gut, diese in ausreichenden Mengen zuzuführen oder? Von Nüssen und Leinöl wird man schließlich nicht gleich übergewichtig, da man davon ja auch keine Kilos verzehrt.

    Liebe Grüße
    Lisel

    • Hi Lisel,
      vielen Dank für deinen netten Kommentar 🙂
      Ich stimme Dr. McDougall zu, dass man keine zustätzlichen Nüsse, etc. konsumieren muss und dennoch genug Omega-3 bekommt 🙂 Er belegt es auch mit etlichen Studien und er hat 40 Jahre Erfahrung.
      Man kann von ein paar Nüssen und Leinöl tatsächlich mehr auf den Rippen haben. Da kommt es stark auf die Veranlagung an. Chef AJ (arbeite mit McDougall zusammen) war fast ihr ganzes Leben lang leicht übergewichtig aufgrund von nur ein paar Nüssen am Tag. Ich habe allein 2 kg abgenommen, weil ich keinen EL Leinsamen pro Tag oder Nüsse esse. Das macht bei mir einen riesen Unterscheid, wenn ich Nüsse esse oder nicht. Bei Kindern würde ich einfach schauen, ob sie davon dick werden oder nicht. Wenn das Kind beispielsweise nicht genug Kalorien konsumiert, dann würde ich mehr Nüsse, Avocado, Samen ins Essen beigeben, aber nicht, weil ich mir Sorgen wegen Omega-3 mache. Auch so setzten Kinder ja meistens nicht so schnell an wie Erwachsene. Das würde ich dann abhängig vom Kind machen. Leinöl würde ich niemandem empfehlen. Öle generell nicht (auch pflanzliche). Sie sorgen für Kardiovaskuläre Erkrankungen. Ich hab genug Menschen in meinem Umfeld gesehen, die einen Herzinfarkt hatten, Stents gelegt bekommen haben oder fast gestorben sind 🙁 Und das, obwohl sie schlank sind.

      Liebe Grüße
      Ju

  2. Oh, das ist natürlich nicht schön. Ich musste sowas zum Glück noch nicht miterleben. Ich persönlich konsumiere kein Leinöl, aber auf meine Wallnüsse & Samen auf meinem morgendlichen Obst möchte ich nicht verzichten, ich habe das zwar eine Weile gemacht, um auszuprobieren, ob es einen Effekt hat, aber den hatte es bei mir weder optisch noch Gewichtsmäßig oder Leistungstechnisch. Es war eher so, dass ich dann doch etwas träger denken konnte. Deshalb ess ich regelmäßig meine Nüsse und damit gehts mir gut. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich wir Menschen sind, was bei dem einen große Auswirkungen hat, hat beim Nächsten keinen Effekt 🙂 Faszinierend oder ? 🙂

    Liebe Grüße
    Lisel

    • Das ist doch super, wenn du damit klarkommst 🙂 So siehts aus, bei diesen Feinheiten wie „Nüsse ja oder nein?“, da reagiert jeder anders drauf. Man muss auf keinen Fall Angst haben vor Nüssen. Einfach schauen, ob man mit oder ohne besser klarkommt. Auf jeden Fall braucht man sich keine Sorgen machen, wenn man sie komplett weglässt. Meine Haare fetten auch schneller nach, wenn ich Nüsse esse und meine Haut wird unreiner.
      Auf jeden Fall danke für deine Erfahrung 🙂
      Liebe Grüße
      Ju

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