Es gab Tage, da wurde ich regelmäßig von einem stechenden Geruch in meiner Nase geweckt. Mein Vater, wie es sich für einen waschechten Russen gehört, hat täglich mehrere Knoblauchzehen pur gegessen. Das wiederum hatte verheerende Folgen auf die Luftzufuhr der Wohnräume. Mutter und ich beschlossen dem ein Ende zu setzen und erteilten ihm ein Knoblauchverbot bis in alle Ewigkeit. Vergeblich.

Der Chili-Dip ist ein Rezept von meiner Mama. Alles schmeckt damit noch besser. Die Zutaten sind ganz simpel, aber die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten macht es zu etwas Besonderem. Passt vor allem zu Reisgerichten, Gemüsegerichten, Burritos und Ofenpommes.

Chili-Dip

Zutaten:

  • 1 Dose Tomaten (alternativ 400 g frische Tomaten)
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ – 1 TL Salz
  • ½  TL Chilipulver (alternativ frische Chili nach Geschmack)

Zubereitung:

  1. Alles in den Standmixer geben und kurz zu einer glatten Masse mixen
  2. Abschmecken und ggf. mehr Salz und/oder Chilipulver hinzufügen. Achtung: lieber etwas weniger Chili nehmen. Nachschärfen geht immer noch
  3. Optional kann ½ rote Paprika hinzugefügt werden. Meiner Meinung nach schmeckt es aber besser ohne. Probiere beide Varianten mal aus

Die Sauce ist im Kühlschrank bis zu mehreren Wochen haltbar, aber nur wenn Salz hinzugegeben wird.

Der Dip passt vor allem zu den veganen High Carb Burritos.

PS: Mein Vater trinkt das Zeug pur aus dem Glas. Für ihn ist es so etwas wie ein Smoothie. Achtung, Knoblauchfahne von der ganz schlimmen Sorte vorprogrammiert. Jedoch tröstet der unglaubliche Geschmack darüber hinweg.

 

ABOUT JU

Satt sein ohne Portionskontrolle, will das nicht jeder? Das war bis vor ein paar Jahren unmöglich für mich ohne zuzunehmen. Anfang 2014 entdeckte ich die pflanzliche Ernährung. Ich wurde über Nacht satt, war meinen Heißhunger los und Jojo-Diäten gehörten der Vergangenheit an.

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