Die Wirkung von Probiotika ist umstritten. Aufgrund eines Selbstversuchs, legte sich meine Skepsis schnell. Was soll ich sagen? Die Dinger wirken!

 

Was sind Probiotika?

Probiotikum kommt vom griechischen pro bios, was „für das Leben“ steht. Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die sich positiv aus das Immunsystem auswirken. Billionen von diesen Mikroorganismen befinden sich in unserem Darm. Die gängigsten Stämme, die in Probiotika enthalten sind, sind Bifidobacterium und Lactobacillus.

Diese lebenden Mikroorganismen findet man auch natürlich vorkommend in fermentierten Lebensmitteln, z. B. Miso, Sauerkraut und Brottrunk. Manchmal hilft es schon diese Lebensmittel regelmäßig zu konsumieren, um eine positive Wirkung auf die Darmgesundheit hervorzurufen. Allerdings kann das in manchen Fällen nicht ausreichen. Probitika in Kapselform haben nämlich eine viel stärkere Dosierung.

Probiotischer Joghurt ist nicht empfehlenswert aufgrund anderer schädigender Komponenten, wie z. B. Kalziumentzug aus den Knochen und weisen eine hohe Korrelation zu Wohlstandskrankheiten (Herzinfarkt, Diabetes Typ II, Candida usw.) auf. Mehr dazu im Artikel: Warum Milchprodukte dem Körper Kalzium entziehen.

 

Für wen sind Probiotika geeignet?

Grundsätzlich Für jeden. Ich gehe mal davon aus, dass jeder schon mal Medikamente, Antibiotika, Konservierungsstoffe, Süßstoffe, Hormone (Pille, Schilddrüsenhormone etc.) Aromastoffe in der Nahrung usw., konsumiert hat. All diese töten die guten Darmbakterien. Die Folge: die Verdauung kann zicken und man wird anfälliger für Krankheiten. Nicht umsonst liegt ein großer Teil unseres Immunsystems im Darm. Vor allem, wenn man regelmäßig Medikamente eingenommen hat, sei es nur die Pille gewesen, sind Probiotika empfehlenswert.

Allerdings gibt es Ausnahmen, wenn du beispielsweise eine Darm-Op hattest oder bei anderen Erkrankungen.

 

Gegen was können Probiotika helfen?

Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Hautallergien, Akne, Hauterkrankungen (Neurodermitis), Blähbauch, Reizdarm, träge Verdauung, Candida Pilz, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z. B. Glutenunverträglichkeit), Infekte, Übergewicht, Karies usw. Summa summarum sind Probiotika fürs ganze Immunsystem eine Wohltat.

 

Haben Probiotika Nebenwirkungen?

Bei manchen kann es anfangs zu vermehrten Blähungen kommen, vor allem wenn die Dosis zu Beginn sehr hoch ist. Diese vergehen meistens jedoch wieder. Man kann zunächst auch mit einer kleineren Dosis beginnen und sich steigern.

 

Welche Probiotka?

Auf dem Markt gibt es zig verschiedene Anbieter. Damit Probiotika ihre tatsächliche Wirkung entfalten können, empfiehlt es sich ein Probiotikum zu nehmen, welches mindestens 10 verschiedene Bakterienstämme von Bifidobacterium und Lactobacillus enthält.

Weiterhin sollte es mindestens Millionen von lebenden Bakterien enthalten und mehr. Andernfalls können diese guten Bakterien durch Magensäure und Co. nicht alle überleben und die Wirkung ist nur kaum vorhanden oder nicht gegeben.

Probiotika sollten nicht über 24 °C gelagert werden. Deswegen ist es auch nicht ratsam bei einer Außentemperatur darüber hinaus welche zu bestellen. Andernfalls können die guten Bakterien schon während des Transportweges zerstört werden.

Mit der Marke Renew LifeGarden of LifeFlora Bifido Lacto+* und Combi Flora* habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Trotz weniger Kulturen habe ich mit Nu U Kulturenkomplex* auch sehr gute Erfahrungen gemacht und sie sind etwas für den kleinen Geldbeutel.

 

Dauer der Anwendung

Für jedes Jahr, was man den Darm missbraucht hat mit Medikamenten oder den o. g. anderen Stoffen, nimmt man täglich für einen Monat Probiotika ein. Wenn man beispielsweise drei Jahre die Pille genommen hat, dann ist es empfehlenswert für die Dauer von drei Monaten Probiotika einzunehmen. Für die Mehrheit reicht eine Einnahme von einem halben Jahr aus, aber selbst nach einem Monat merkt man schon Verbesserungen.

Wenn du dauerhaft eine rein pflanzliche Ernährung verfolgst, wäre es eine Geldverschwendung Probiotika dein Leben lang einzunehmen. Solltest du aus Gründen XY doch mal – trotz pflanzlicher Ernährung – Antibiotika einnehmen müssen, dann empfiehlt es sich für die Dauer von 1-2 Monate lang wieder Probiotka einzunehmen.

 

Rein pflanzliche Ernährung vs. Probiotika

Im Bekanntenkreis war eine Lieschen Müller, die innerlich regelmäßig implodiert ist, aufgrund unaufhörlicher Blähungen. Jeder Arztbesuch endete in: „Alles ist in Ordnung, sie müssen nur mehr Ballaststoffe essen, z. B. Obst und Gemüse.“ Problem war, Lieschen tat das schon seit geraumer Zeit. Das Einzige, was half, waren Probiotika und das nicht mal hochwertige und innerhalb von ein paar Wochen waren die jahrelangen Blähungen verschwunden.

Viel essenzieller als Probiotika, ist die Ernährung in eine rein pflanzliche Ernährung zu ändern. Dazu noch ab und an fermentierte Lebensmittel konsumieren und dein Darm, vor allem dein Immunsystem werden dir dein Leben lang danken. Die pflanzliche Ernährung ist die einzige Garantie, die Verhältnisse von guten Darmbakterien im Darm dauerhaft zu wahren.

 

Die moderne Ernährung ist schädlich für die guten Darmbakterien

Klar, die Probiotika werden dir kurzfristig helfen (besser als nichts), aber durch tierische Produkte und unsere moderne Ernährung, Medikamente etc. gehen die neu gewonnen Bakterien Stück für Stück wieder zunichte und alte Wehwehchen können wieder aufkreuzen. Der Konsum tierischer Lebensmittel sorgt nämlich für ein unfreundliches Milieu für die guten Darmbakterien.

Einer der Hauptgründe, weshalb Menschen häufig Darmprobleme haben ist unsere moderne Ernährung. Das merkt man vor allem, wenn man mehr Ballaststoffe wie Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte isst und der Darm völlig durchdreht. Der Darm ist dies einfach nicht gewohnt. Heutzutage verdauen die meisten Därme in industrialisierten Regionen stark verarbeitete (weit weg vom Naturprodukt) und zu viele tierische Lebensmittel. Unser Darm ist dafür jedoch nicht ausgelegt.

Die Darmbakterien passen sich übrigens an und verändern sich entsprechend der Ernährung. Allesfresser und Pflanzenfresser haben demnach eine unterschiedliche Zusammensetzung von Bakterien im Darm.
Langfristig ist es empfehlenswert die Ernährung in eine rein pflanzliche zu ändern und wenn nötig, unterstützend Probiotika einzunehmen.

 

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